Abdomen: Bauch
Adjuvant: ergänzend
Akut: plötzlich auftretend
Allogene Knochenmarkstransplantation: übertragung von Knochenmark von einem fremden Spender; Wichtig ist, dass möglichst viele Gewebemerkmale von Spender und Empfänger übereinstimmen
Ambulant: Behandlung ohne, dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist
Amputation: chirurgische Abtrennung eines Körperteils
Anästhesie: verminderte oder fehlende Schmerzwahrnehmung
Analgetikum: Schmerzmittel
Anamnese: Krankengeschichte
Antibiotika: Medikamente, um bakterielle Infektionserkrankungen zu behandeln
Antiemetika: Medikamente, die Erbrechen und übelkeit verhindern, beziehungsweise abschwächen
Antikörper: Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems. Antikörper binden fremde und körpereigenen Schadstoffe und machen sie unschädlich
Antiphlogistisch: entzündungshemmend
Anämie: Blutarmut
Asymptomatisch: ohne Symptome
Autologe Knochenmarkstransplantation: Rückübertragung von eigenem, vorher entnommenem Knochenmark
BBeckenkamm: Oberrand des Beckenknochens
Benigne: gutartig
Biopsie: Entnahme von Gewebe mittels eines Instrumentes (z.B. Skalpell) zur weiteren mikroskopischen Untersuchung.
Blasten: unreife Vorstufe der weißen Blutkörperchen
Blutausstrich: Dünne Verteilung von Blut auf einem Objektträger zur mikroskopischen Beurteilung und Blutbilddifferenzierung nach einer bestimmten Färbung
Blut-Hirn-Schranke: nur für wenige Stoffe durchläßige Schranke zwischen Blut und Hirnsubstanz. Sie dient als Schutzeinrichtung, die schädliche Stoffe von den Nervenzellen des Gehirns abhält.
Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG): Geschwindigkeit, mit der sich feste Blutbestandteile von nicht festem trennen. Dies ist ein unspezifisches Maß für Entzündungen.
B-Symptomatik: Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsabnahme
Chronisch: langsam verlaufend, sich langsam entwickelnd
C
Diagnostik: Sammelbegriff für alle Untersuchungen, die zur Erkennung einer Erkrankung führen sollen
Dialyse: Blutwäsche, die durch eine künstliche Niere erfolgt, wenn die körpereigenen Nieren versagt haben
Differentialblutbild: aus dem Blutausstrich ermittelte prozentuale Verteilung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten)
Differenzierungsgrad: Bei Krebszellen wird untersucht, wie sehr bösartige Zellen den gesunden Zellen des befallenen Organs noch ähneln. Je unähnlicher die Tumorzellen den gesunden sind, desto bösartiger wird der Krebs eingestuft.
Diffus: zerstreut, ohne genaue Abgrenzung
Drainage: Schlauch, durch den nach der Operation überschüßige Körperflüßigkeiten abfließen können.
Endokrin: Stoffe werden in das Blut abgegeben
Endoprothese: Knochen- oder Gelenkersatz aus körperfremden Material zur Einpflanzung in den Körper
Endoskop: beweglicher Schlauch, häufig mit einem kleinen Lämpchen und einer kleinen Kamera ausgestattet, um damit verschiedenen Organe "von Innen" betrachten zu können.
Enzyme: Eiweißstoffe im menschlichen Körper, die viele verschiedenen Aufgaben haben
Erythrozyt: rote Blutkörperchen. Sie dienen zum Sauerstofftransport.
Fokal: von einem Herd ausgehend
GGastroskopie: Magenspiegelung
Grading: Beurteilung des Grades der Bösartigkeit von Tumoren nach verschiedenen Bewertungskriterien.
Hämatologie: Lehre von den Bluterkrankungen
Hämaturie: blutiger Urin
Histologie: Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe. Mit Hilfe der mikroskopische Betrachtung eines hauchdünnen Gewebeschnittes kann ein Histologe beurteilen, ob eine gut- oder bösartige Gewebeveränderung vorliegt.
Hormone: Botenstoffe des Körpers. Sie können ihr Ziel unter anderem über Blut- und Lymphwege erreichen.
Immunsuppressiva: Medikamente, die die Arbeit des körpereigenen Abwehrsystems abschwächen oder unterdrücken. Wichtig sind sie vor allem bei Transplantationen.
Immunsystem: körpereigenes Abwehrsystem: Abwehrkräfte aktivieren Gegenmaßnahmen, nachdem sie Krankheitserreger oder fremde Substanzen als solche erkannt haben.
Indikation: Grund für eine medizinische Maßnahme
Induktionstherapie: Chemotherapie mit dem Ziel, so viele Krebszellen wie möglich zu zerstören, um eine Remission zu erzielen.
Infektion: Eindringen und Vermehrung von krankheiterregenden Organismen zB. Viren oder Bakterien im Körper.
Infektionsabwehr: Abwehrkräfte des Organismus gegen eine Infektion durch Bakterien, Viren oder Pilze. Sie besteht aus dem spezifischen und dem unspezifischen Abwehrsystem
Infiltrieren: eindringen
Infusion: Einführung von Flüßigkeiten in den Körper über den Blutweg.
Injektion: Einführung von Flüßigkeit in den Organismus mit Hilfe einer Spritze
Intramuskulär: Verabreichung eines Medikamentes mit Hilfe einer Spritze in den Muskel
Intravenös: die Verabreichung eines Medikamentes mit Hilfe einer Spritze in die Vene
Invasiv: in den Körper eindringend; infiltrierend
K KKachexie: allgemeiner Ernährungsmangel zum Beispiel infolge einer fortgeschrittenen Krebserkrankung mit Abnahme des Körpergewichts um mehr als 20 % des Sollgewichtes.
Karzinom: Geschwulst, dass aus Ephitelgewebe entsteht.
Katheter: sie dienen zur Injektion, Absaugung oder Ablaßung von Flüßigkeiten
Knochenmark: Ort der Blutbildung
Knochenmarkspunktion: Entnahme von Knochenmark mittels einer geeigneten Hohlnadel, erfolgt entweder aus dem Brustbein oder dem Beckenknochen
Knochenmarksdepression: Durch Chemotherapie bedingte Schädigung oder Verminderung des Knochenmarks, die fast immer reversibel ist. Die Dauer der Depression ist abhängig von der jeweiligen Therapie. Dadurch bedingt sind schlechte Blutwerte, die oft mit einer erhöhten Infektions- und Blutungsneigung einhergeht
Koloskopie: Darmspiegelung
Komplikation: Schwierigkeit, die einen Krankheitszustand negativ beeinflußen kann
Kurativ: heilend
LLaparatomie: operative öffnung der Bauchhöhle
Laryngoskopie: Kehlkopfspiegelung
Latent: stumm; verborgen
Leukozyten: weiße Blutkörperchen
Liquor: Nervenwasser, umspült das gesamte Gehirn und das Rückenmark
Lokalanästhesie: lokale Betäubung; Bei einer örtlichen Betäubung bekommt der Patient eine Spritze mit einem Medikament, das diese Stelle unempfindlich gegenüber Schmerzen macht. Im Gegensatz zur Vollnarkose bleibt der Patient aber wach und bei Bewußtsein.
Lokalisation: Ortsbestimmung, z.B. eines Tumors
Lumbalpunktion: Einstich in den Wirbelkanal für die Entnahme von Flüßigkeit zur Untersuchung der Zellen und/oder zur Einträufelung (Instillation) von Medikamenten in den Lumbalkanal
Lymphom: bösartige Geschwulst, die von Zellen des lymphatischen Gewebes ausgeht.
Lymphknoten: Sie sind ein wichtiger Teil des Immunsystems. Außerdem filtern sie die Lymphe (Gewebswasser).
MMagenspiegelung: Untersuchung der Magenschleimhaut mit Hilfe eines beweglichen Schlauches (Endoskop), in dem eine Kamera untergebracht ist.
Makrophagen: Freßzellen der Gewebe; sie bilden einen Teil des menschlichen Abwehrsystems
Manuell: mit der Hand
Mediastinum: mittleres Gebiet des Brustraums
Metastase: Tochtergeschwülste von Tumoren. über den Blutweg oder über den Lymphweg können Tumorzellen in andere Organe verschleppt werden
Neutropenie: Mangel an neutrophilen Granulozyten
Ödem: schmerzlose, nicht gerötete Schwellungen infolge Ansammlung wäßriger Flüßigkeit in Gewebespalten. Die Ursachen sind sehr vielfältig
Ösophagoskopie: Spiegelung der Speiseröhre
Onkologie: Lehre von den Krebserkrankungen
Pädiatrie: Kinderheilkunde
Palliativ: lindernd
Pathologie: Lehre von den krankhaften Veränderungen im menschlichen Körper. Auch Lehre von den Ursachen, der Entstehung und Entwicklung von Krankheiten.
Parenteral: unter Umgehung des Magen-Darm-Kanals
Perfusor: Infusionspumpe, durch die dem Patienten immer ganz genaue Mengen von Medikamenten und Nährstoffen zugeführt werden können.
Perkutan: durch die Haut
Physisch: körperlich
Postoperative Behandlung: Behandlung nach einer Operation
Primärtumor: die zuerst entstandene Geschwulst
Prävention: vorbeugende Maßnahme
Prognose: Vorhersage der zukünftigen Entwicklung einer Krankheit
Prophylaxe: vorbeugende Maßnahme
Prothese: künstlicher Ersatz eines amputierten oder fehlenden Körperteils
Psychisch: seelisch
Punktion: Einstich einer Kanüle in Gefäßen, Körperhohlräumen, Hohlorganen oder Tumoren mittels einer Hohlnadel zur Gewinnung von Untersuchungsmaterial
RRadikaloperation: Operationsverfahren, bei dem nicht nur sichtbar erkranktes Gewebe entfernt wird, sondern auch Bereiche die um das erkrankte Gewebe liegen.
Radiotherapie: Strahlenbehandlung
Rektale Applikation: Gabe von Arzneimitteln in den Mastdarm durch Zäpfchen
Remission: Remission bedeutet, dass der Körper frei von nachweisbaren Krebszellen ist. Dauert die Remission fünf Jahre an, so spricht man von Heilung.
Resektion: operative Entfernung von kranken Organteilen
Reversibel: umkehrbar, heilbar
Rezidiv: Rezidiv bedeutet Rückfall, also ein erneutes Auftreten des Tumors während oder nach der Therapie.
SSarkom: Tumor, der von Bindegewebe ausgeht
Sepsis: Allgemeininfektion (Blutvergiftung)
Skalpell: chirurgisches Messer mit feststehender Klinge
Somatisch: körperlich
Stationär: Behandlung, die im Krankenhaus erfolgt
Stenosen: Einengung von Hohlorganen oder Gefäßen
Stethoskop: Durch das Stethoskop kann der Arzt sehr leise Geräusche lauter machen. Früher nannte man das Stethoskop auch Hörrohr. Mit seiner Hilfe kann man Herz und Lungen abhören.
Stoma: künstlicher Darm- oder Blasenausgang in der Bauchhaut
Symptom: Krankheitszeichen
Thorax: Brustkorb
Thrombozyten: Blutplättchen; sie dienen zum Gefäßverschluß bei Verletzungen
Thrombose: Bildung eines Blutgerinnsels in Venen oder Arterien. Kann durch Verschleppung in verschiedenen Organe zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen (Embolie).
TNM-Klassifikation: Gruppeneinteilung bösartiger Tumoren nach ihrer Ausbreitung
Transdermal: durch die Haut
Transfusion: intravenöse übertragung von Blut oder Blutbestandteilen in den Organismus
Transplantation: übertragung von Zellen, Gewebe oder Organe auf ein anderes Individuum oder eine andere Körperstelle
Tumor: Geschwulst; unkontrolliert wachsende Zellwucherungen
Tumormarker: Stoffe, deren Nachweis einen Zusammenhang mit dem Vorhandensein und/oder Verlauf eines bösartigen Tumors aufweisen kann. Tumormarker eignen sich besonders für die Verlauskontrolle von bekannten Tumorleiden.
VViren: Infektionserreger, die sich außerhalb des Körpers nicht vermehren können.
Vollnarkose: Bei einer Vollnarkose bekommt der Patient ein Medikament in eine Vene gespritzt. Dieses Medikament bewirkt beim Patienten einen Schlaf, der so tief ist, dass man von Bewußtlosigkeit spricht. Da man in dieser Bewußtlosigkeit unfähig ist, zu atmen, müßen vollnarkotisierte Patienten maschinell beatmet werden.
Zentraler Katheter: Eine besondere Form des venösen Zugangs. Der große Vorteil eines ZVK ist, dass über ihn auch Blut abgenommen werden kann.
Zyklus: regelmäßig wiederkehrender Ablauf
Zytokine: Botenstoffe, mit denen sich zum Beispiel die körpereigenen Abwehrzellen untereinander verständigen
Zytologie: Wissenschaft vom Bau und der Funktion von Zellen